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Tilman
Lucke
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Tilman Lucke erblickte am 12. April 1984 in Heilbronn am Neckar das kabarettistische Licht der Welt und wuchs in Waldbach am Waldbach auf. Nach neun Jahren am Hohenlohe-Gymnasium Öhringen (HGÖ), die ihm so manche Lehrstunde in Kabarettismus boten, machte er 2003 Abitur und studierte Geschichte und Politik in Berlin, der Hauptstadt des Kabaretts. |
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Vita
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Seit dreizehn Jahren komponiert er und schreibt Gedichte, von denen einige im Rahmen von Anthologien veröffentlicht wurden, vor allem im Förderkreis Kreatives Schreiben und Musik. 2004 leitete er seinen ersten einwöchigen Kabarettkurs auf der Sommerakademie des Clubs der Ehemaligen der Deutschen SchülerAkademien (CdE e. V.). Seitdem fanden zahlreiche weitere Kabarettkurse unter seiner Leitung statt. Ziel eines Kurses ist jeweils eine abendfüllende Aufführung am Ende der Akademie. Die Bilder der Kabarettkurs-Aufführungen sind hier zu sehen, die erarbeiteten Programmabläufe dort. Allein im CdE entstanden bisher mit über 70 verschiedenen Teilnehmern in elf Kursen über 250 Kabarettnummern. Auch auf der MinD-Akademie des Mensa-Hochschul-Netzwerks und in der Theodor-Heuss-Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung leitet er Kabarettworkshops und Seminare. 2009 gab es außerdem Kurse mit ihm auf dem ersten Jugendkabarettfestival Zungenspitzer in Bad Oeynhausen sowie im Ferien- und Bildungszentrum Salecina. Im Juli 2010 leitete er einen theoretischen Kurs über die Geschichte des Kabaretts auf der Deutschen Schülerakademie. Sein erstes Soloprogramm "Nebenbei bemerkelt" spielte Tilman Lucke am 30. September 2005, kurz nach der Bundestagswahl, einmalig in Öhringen. Darin begleitete er sich am Klavier und kommentierte die Wahl mit ihren vielen Ampeln und Schwampeln. Die damalige Noch-nicht-Bundeskanzlerin schlängelte sich dabei wie ein lachsfarbener Faden durchs Programm. Kabarettistisch ist er der Lindenstadt seit Dezember 2005 besonders verbunden: Im Ensemble des Berliner Brettl spielt er unter anderem in den Programmen "Frauen sind doch auch Menschen..." (Premiere: 10. März 2006) und "Am Sonntag will mein Süßer..." (Premiere: 6. März 2009). |
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2006 war er an der Gründung des einzigen Berliner Studentenkabaretts Neue Lache beteiligt, das aus fünf Kabarettisten bestand. Die Neue Lache spielte ab dem 24. Februar 2006 ihr Programm "Anfang terrible". 2007 trat er der Bundesvereinigung Kabarett bei. Am 23. März 2007 feierte sein zweites literarisch-politisches Soloprogramm "Jetzt wird durchregiert!" Premiere, und am 26. September 2008 startete das inzwischen dritte Programm "Schwämmle drüber!", in welchem der schwäbische Oberstudienrat Schwämmle wieder eine Hauptrolle spielt. Seit dem 28. September 2008 spielt er regelmäßig mit Anna Piechotta ein Kabarett-Popchanson-Konzert mit dem Titel "Zwei Engel am Klavier". Tilman Lucke stand mehrmals zusammen mit den Heilbronner GAUwahnen auf der Bühne, unter anderem bei der jährlichen "Nacht der deutschen GemEinheit". Mit dem Berliner Autor Philipp Schaller gestaltete er 2008 ein gemeinsames Programm namens "Schnitzel Rotenburger Art". Unter anderem hatte er Gastauftritte in Aschersleben, Cottbus, Dresden, Essen, Frankfurt (an beiden), Göttingen, Hamburg, Heidelberg, Jena, Köln, Krefeld, Nürnberg, Potsdam, Sassnitz, Stuttgart, Würzburg, Zürich und nicht zuletzt in Berlin. An Pfingsten 2008 wirkte er am traditionsreichen Internationalen Liederfest auf der Burg Waldeck mit. Auf dem Studentenkabarettfestival "Ei(n)fälle" ist er seit 2008 regelmäßiger Gast (Fotos hier). Seit 2010 spielt er seine Programme im von ihm mitbegründeten Zimmertheater Steglitz. Im Mai 2008 erhielt er ein Stipendium der GEMA-Stiftung und nahm an dem renommierten Förderseminar für Textschaffende in der Unterhaltungsmusik Celler Schule bei Edith Jeske und Tobias Reitz teil, die auch schon so klangvolle Namen wie Bodo Wartke und Matthias Reuter absolvierten. Sebastian Krämer nahm Tilman Lucke im September 2008 in den Berliner "Club Genie und Wahnsinn" auf. In dem 2009 produzierten Kurzfilm "Ein Jüngling liebt ein Mädchen" des Regisseurs Jörg Gfrörer spielte er eine Doppelrolle. Ebenfalls 2009 zeichnete die Stadt Heilbronn ihn mit dem Otto-Rombach-Stipendium aus, im folgenden Jahr nahm er am niederrheinischen Kabarettwettbewerb "Das Schwarze Schaf" teil. Im Öhringer Theaterverein theatÖhr spielt er seit dessen Gründung vor sieben Jahren mit. (2009 stand beispielsweise "Die Mausefalle" von Agatha Christie auf dem Spielplan.) Zu seinen beliebtesten Liedern gehören das "Kinderlied für Ursula", "Sabine", "Immer um den Brei herum", "Atomkraft willst auch du" sowie "Der tote Bote". Der Deutschlandfunk ließ ihn im Juli 2008 und im Februar 2010 in der Sendung "Querköpfe" zu Wort kommen. In dieser Sendung wurde enthüllt, daß Tilman Lucke in seinem Schlafzimmer ein Plakat der Bundeskanzlerin aufgehängt hat. Lucke dazu verteidigend: "Die Beziehung zwischen uns beiden ist rein beruflich!" Am 24. September 2010 spielt Tilman Lucke zum ersten Mal sein viertes Soloprogramm "Bildungslucke". Alle Auftritte von Tilman Lucke finden Sie hinter diesem Link. |
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